Bei Buttermilch handelt es sich um ein Nebenprodukt bei der Butterherstellung. Der Großteil des Fetts wird der Milch entnommen. Durch die Behandlung ist Buttermilch leicht dickflüssig und hat einen leicht säuerlichen Geschmack. Sie ist auf unterschiedliche Weise zu verwenden.

Buttermilch lässt sich pur oder vermischt mit anderen Lebensmitteln erhitzen und trinken oder zum Kochen und Backen verwenden. Dabei ist von dem Geschmack und dem geringen Fettgehalt zu profitieren. Um ein optimales Ergebnis zu bekommen, sind einige Dinge zu beachten.

Buttermilch flockt beim Erhitzen – Was tun?

Buttermilch ist nicht mit einer herkömmlichen Vollmilch oder Magermilch zu vergleichen. Es handelt sich um ein Molkeprodukt. Beim Erhitzen trennen sich die einzelnen Bestandteile voneinander. Um dies zu verhindern, ist während dem Erhitzen bis zum vollständigen Aufkochen wichtig, dass die Buttermilch ununterbrochen gerührt wird. Nur so lässt sich die Flockenbildung verhindern.

Um diesen Prozess zu minimieren, bietet sich eine Mischung aus Milch und Buttermilch an. In diesem Fall ist von beiden Eigenschaften zu profitieren. Dennoch ist die Notwendigkeit am Rühren der Milch-Buttermilch-Mischung nicht zu unterschätzen. Eine weitere Variante ist, dass das fertige Produkt mit frischer, kalter Buttermilch versehen wird, um den feinen Geschmack in das Gericht zu bringen.

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Buttermilchsoße kochen – Verschiedene Ideen für verschiedene Geschmäcker

Wer den säuerlichen Geschmack von Buttermilch gerne mag, ist mit einer Buttermilchsoße gut bedient. Für eine einfache Soße sind durch den besonderen Eigengeschmack wenige Zutaten notwendig.

  • Buttermilch in der benötigten Menge langsam erwärmen
  • Mit Zitronensaft verfeinern
  • Unter ständigem Rühren aufkochen
  • Abbinden
  • Cayennepfeffer zugeben
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Die Soße lässt sich direkt im Bratensatz zubereiten, um einen verfeinerten Geschmack zu bekommen. Es lassen sich weitere Zutaten zugeben, um den Geschmack zusätzlich zu verfeinern. Lorbeerblätter und Paprikagewürz sind zwei Beispiele, wie sich der Geschmack der Buttermilch optimieren lässt.

Warum Buttermilch statt Milch?

buttermilchButtermilch unterscheidet sich in einigen Punkten von herkömmlicher Milch. Dabei ist der Geschmack, der durch die zugesetzten Milchsäurebakterien leicht säuerlich ist, nur ein Grund. Ein weiterer Punkt bezieht sich auf die Inhaltsstoffe.

Die Nährstoffe weisen keinen Unterschied zwischen Milch und Buttermilch auf. Unterschiedlich ist allerdings der Fettgehalt. Der Fettgehalt liegt bei unter einem Prozent und damit deutlich unter der herkömmlichen Milch. Vollmilch hat einen Fettgehalt von 3,5 Prozent, Magermilch von 1,5 Prozent.

Diese Details machen Buttermilch zu einem interessanten Lebensmittel im Rahmen einer gesunden Ernährung. Der Kaloriengehalt ist durch den höhen Wassergehalt und geringen Fettgehalt gering. Buttermilch lässt sich als Ersatz für Milch verwenden. Auch andersherum ist es möglich einen Ersatz der Zutaten vorzunehmen.

Rezept zum selber machen

Buttermilch lässt sich mit einem geringen Aufwand selber herstellen. Es handelt sich zwar dann nicht um die klassische Buttermilch mit einem geringen Fettgehalt, sondern um einen geschmacklich würdigen Ersatz, welches im Volksmund auch als Dickmilch bekannt ist.

  • Milch mit Zitronensaft vermischen
  • Gut verrühren
  • 10 Minuten stehen lassen

Diese wenigen Schritte reichen aus, um die leicht säuerliche und eingedickte Milch herzustellen. Die Liste der Zutaten ist gering und entspricht dem, was viele Menschen in ihrem Kühlschrank vorfinden. Diese Zubereitung hat keinen Einfluss auf den Eiweißgehalt und die weiteren Inhaltsstoffe.