Fast jeder von uns braucht manchmal etwas Süßes. Menschen, die über Nahrungsmittelunverträglichkeiten verfügen, haben es besonders schwer, die richtigen Süßigkeiten zu finden. Laktoseintoleranz ist leider weit verbreitet.

Hierbei ist die Reduzierung oder Eliminierung von Milchprodukten das Kernziel, um die Folgen in den Griff zu bekommen. Zur Not, können Medikamente helfen, die Nebenwirkungen zu milden. Um jedoch das Risiko für unerwünschte Beschwerden zu vermeiden, sollte man beim Kauf von Naschzeug auf laktosefreie Süßigkeiten achten.

Laktosefreie Süßigkeiten Empfehlungen im Vergleich

Kookie Cat Vanille Schokochip

Diese veganen Kekse vom Hersteller Kookie Cat gibt es in einer umweltfreundlichen 12-er Packung. Sie sind einzeln verpackt und dadurch ideal zum Mitnehmen geeignet. Das Produkt enthält eine Bio-Zertifizierung. Die Basiszutaten der Kekse sind glutenfreie Haferflocken und Cashewnüsse. Weitere Zutaten sind: Kokosblütensirup, Kokosraspel, Schokoladenchips (Kakaomasse, Kokosblütenzucker, Kakaobutter, Sonnenblumenlecithin) (8%), Kokosöl, Kokoschips, Bourbon Vanille (0,3%), Salz. Als Variante davon, kann man das Produkt auch im Bundle mit Salzkaramell Mandel kaufen.

Vegane Weltreise von chocri

Diese 24 veganen Mini-Schokoladen-Tafeln vom Hersteller chocri sind handbestreut. Als Grundlage der Schoko-Stücke wird laktosefreie Zartbitterschokolade und vegane „Vegolade“, der veganen Schokolade von choc, verwendet. Die Vegolade enthält Haselnüsse, Vanille, Mais-Cornflakes, Erdbeeren, Himbeere, Cashewkerne, Haselnusskrokant, Zartbitter-Schokoladenherz, Kokosraspeln, Blütenmix, geschroteten Kaffee und geröstete Erdnüssen. Zusätzlich ist der Kako als Fairtrade deklariert.

LEIBNIZ Minis – gluten- und laktosefrei

Der Hersteller LEIBNIZ ist bekannt für seine Butterkekse. Besonders beliebt sind diese Kekse im Miniaturformat, die es mittlerweile in gluten- und laktosefreier Variante gibt. Die Zutatenliste der Kekse umfasst: Maisstärke, Zucker, Maismehl, BUTTERREINFETT (14 %), HÜHNERVOLLEI, Invertzuckersirup, TROCKENMILCHERZEUGNIS, Salz, Verdickungsmittel: Xanthan, Aromen, Backtriebmittel: Natriumcarbonate, Ammoniumcarbonate, Säuerungsmittel: Citronensäure. Die Mini Kekse sind in einer praktischen, wiederverschließbaren 100 g Packung erhältlich, die hervorragend zum Mitnehmen geeignet ist.

Auf was muss man beim Kauf von laktosefreien Süßigkeiten achten?
Grundsätzlich müssen Milchbestandteile auf der Zutatenliste immer gekennzeichnet sein. Aber selbst dann, ist es nicht immer eindeutig, ob das Produkt auch wirklich laktosefrei ist. Diese Tipps helfen dabei, Zweifelsfälle auszuschließen.

Milchbestandteile vermeiden

Milch, Butter und Milchfette werden oft verwendet, um die gewünschte Brüchigkeit, Härte, Geschmack und Textur von Süßwaren zu erreichen. Auf der Zutatenliste der jeweiligen Produkte können jedoch verschiedene Begriffe für Milch und aus Milch gewonnene Zutaten aufgeführt sein, deshalb gilt es bei den nachfolgenden Aufzählungen vorsichtig zu sein:

  • Künstlicher Buttergeschmack
  • Künstlicher Käsegeschmack
  • Butter
  • Buttermilch
  • Kasein
  • Caseinat (einschließlich Calciumcaseinat, Kaliumcaseinat und jede andere Version)
  • Käse (einschließlich Hüttenkäse, Frischkäse, Cheddar-Käse usw.)
  • Creme
  • Die Quarkmasse
  • Vanillepudding
  • Milchfeststoffe
  • Galaktose
  • Hydrolysate
  • Milchalbumin
  • Lactat-Feststoffe
  • Lactoglobulin
  • Laktose
  • Lactulose
  • Nougat
  • Paneer
  • Pudding
  • Quark
  • Lab
  • Skyr
  • Sauerrahm
  • Joghurt
  • Molke
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Milchreis wird nicht weich – Was tun?

Aufpassen bei „natürlichen Aromen“

Neben den Milchbestandteilen, kann der Zusatz „natürliche Aromen“ ebenfalls problematisch sein. Die Hersteller sind jedoch dazu verpflichtet, Produkte die aus Milchbestandteilen stammen, entsprechend zu deklarieren.

Wenn ein Produkt „natürliche Aromen“ auflistet und keine Allergenwarnung gegen Milchprodukte enthält, sollte es sicher sein und kann als laktosefreie Süßigkeit bedenkenlos konsumiert werden.

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Auf Kreuzkontaminationswarnungen achten

Süßigkeiten-in-Glas

Abhängig von der Empfindlichkeit gegenüber Milchprodukten oder dem Vorliegen einer Milcheiweißallergie, sollte man auch nach Warnhinweisen des Herstellerbetriebs, in der die Süßigkeiten hergestellt wurden, achten.

Der Kreuzkontakt mit anderen Milchbestandteilen in einer Produktionslinie kann zu ernsthaften Beschwerden oder lebensbedrohlichen allergischen Reaktionen führen.

Hier sind Hersteller verpflichtet darauf hinzuweisen, ob Produkte mit anderen Allergen in Kontakt kommen. Ist auf einem Produkt eine Kreuzkontaminationswarnung aufgeführt, wird empfohlen, dieses Produkt zu vermeiden oder den Rat des persönlichen Arztes zu befolgen.

Tipps für die Feiertage und Veranstaltungen

Stehen Feiertage und Veranstaltungen vor der Tür, ist der Tipp, sich im Voraus zu erkundigen, welche Süßigkeiten oder Leckereien angeboten werden. Im Zweifelsfall kann man die Gastgeber über die Nahrungsmittelintoleranz informieren.

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Auch wenn man nicht im Voraus weiß, welche Naschwaren serviert werden, kann es nützlich sein, eigene Leckereien und laktosefreien Süßigkeiten zur Hand zu haben. Für den Notfall empfiehlt es sich die eigenen Medikamente immer mit zu führen, falls man unwissentlich Milchprodukte zu sich genommen hat. Somit ist man für jede Eventualität gewappnet.

Fazit

Die Notwendigkeit auf Milchprodukte zu achten, bedeutet nicht, auf schmackhafte und cremige Desserts zu verzichten. Mit der steigenden Popularität von veganer Ernährung, ist das Sortiment an laktosefreien Süßigkeiten und Rezepten stark angestiegen.

Neben den Kauftipps und Empfehlungen gilt zu beachten, auch wenn die Produkte als laktosefrei gekennzeichnet sind, sollte die Zutatenliste dennoch genau gelesen werden, um versteckte Laktose-Stoffe wie Milchbestandteile, natürliche Aromen oder Kreuzkontaminationen aufzuspüren.